Selbstcoaching

Das Leben hält viele Überraschungen bereit. Vor allem läuft nicht immer alles so, wie es geplant ist. Viele Ereignisse, egal ob positiver oder negativer Natur, können uns aus der Bahn werfen. Manches will einfach nicht gelingen.

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Und selbst, wenn alles nach unseren Vorstellungen läuft, packt uns hin und wieder die Unruhe. Oft haben wir Wünsche und Ziele, die wir erreichen möchten. In all diesen Lebenslagen geht es darum, neue Fähigkeiten zu entdecken und neue Wege zu finden, die zum Erfolg führen.

Sehr hilfreich sind die unterschiedlichen Coaching Angebote, die von zahlreichen Coaches angeboten werden. Sie erweitern den Blick und zeigen Möglichkeiten auf, die vorher nicht im Horizont lagen.

Eine ebenso wirksame Chance auf Veränderung und Entwicklung liegt in den unterschiedlichen Programmen zum Selbstcoaching. Hier lernen Sie Techniken und Instrumente kennen, anhand derer Sie lernen, Ihre eigene Strategie zu entwickeln und sich sicher auf den Erfolgskurs zu bringen.

Informieren Sie sich im Vorfeld, um das richtige Coaching für Ihre Ansprüche zu finden.

Was macht einen Coach aus

Der Begriff Coach ist aus dem Sport bekannt und bedeutet dort soviel Trainer. Aber ein Coach ist oft noch mehr. Er fungiert als Lehrer, wenn es um die Unterstützung geht, neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Manchmal ist er auch Mentor, der dabei hilft, motiviert und engagiert dem eigenen Ziel entgegenzugehen. Ein Coach ist in jedem Fall ein Ansprechpartner für Sie, der sein Wissen in Ihren Dienst stellt. Ein guter Coach ergründet gemeinsam mit Ihnen Ihre Stärken und Ihre Ziele und Vorstellungen.

Wie der Philosoph Sokrates in der Antike holt er durch geschickte Fragen und Spiegelung Ihrer Antworten das Beste aus seinen Klienten heraus. Sokrates soll der Überzeugung gewesen sein, die Antworten auf alle Fragen lägen im Schüler verborgen, sie müssten nur ans Licht gebracht werden. Seine Methode ist bis heute als Hebammenmethode bekannt.

Sie ist Bestandteil zahlreicher Coachingprozesse. Schon im antiken Ansatz lässt sich erkennen, dass Selbstcoaching eine Möglichkeit darstellt, seine inneren Ressourcen selbst zu wecken.

Einen Coach in Anspruch zu nehmen ist in jedem Fall lohnenswert. Dabei spielt es keine Rolle, für welches Vorhaben der Coach als Unterstützung zum Einsatz kommt.

Letztlich sind auch Musiklehrer, Meditationslehrer und Fitnesstrainer Coaches. Vom Bewerbungs-Trainer bis hin zum Business-Coach stehen unterschiedliche Coaches auch im Berufsleben zur Verfügung.

Ein Coach als Unterstützer bei der Zielerreichung

Wenn ein Wunsch oder eine Vision bestehen, entsteht daraus in der Regel ein Ziel. Bereits an dieser Stelle kann der Coach als Unterstützung wirksam sein. Ein Ziel muss formuliert werden. Es wird auf Umsetzbarkeit und Vollständigkeit geprüft, bevor eine Strategie ermittelt wird. Schließlich werden Handlungen umgesetzt, die zum Ziel führen.

Regelmäßige Überprüfungen gehören zu jeder Strategie. Jeder einzelne Schritt auf dem Weg zum Ziel kann von einem Coach oder auch ein Selbstcoaching-Programm mit großer Wirksamkeit unterstützt werden.

Konzepte zum Selbstcoaching

Es gibt viele verschiedene Konzepte, die sich für ein effektives Selbstcoaching eignen. So wurde beispielweise das WOOP-Konzept entwickelt, bei dem es darum geht, sich schon zu Beginn eines Weges mit den potentiellen Hindernissen vertraut zu machen, um im Falle ihres Auftretens vorbereitet zu sein.

Der Name des Konzepts setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Wish-Outcome-Obstacle-Plan (Wunsch, Ziel, Hindernis, Strategie) zusammen. Ebenso gut geeignet. Zu Beginn des neuen Jahrtausends kamen das „Frosch-Prinzip“ und das „Fish-Prinzip“ auf den Markt.

Insgesamt weisen alle Selbstcoaching Programme eine ähnliche Tendenz aus. Es geht darum, die eigenen, negativen Überzeugungen und hemmenden Angewohnheiten durch neue, förderliche Aspekte zu ersetzen.

Darüber hinaus sind gute Programme so aufbereitet, dass der Kunde Freude an der Durchführung empfindet und gleichzeitig motiviert bleibt.

Wo liegen die Unterschiede zwischen einem externen Coach und einem Selbstcoaching

Sowohl der Coach als Person gegenüber als auch dein Selbstcoaching haben ihre Stärken und Schwächen. Einerseits kommt es sicher auf Ihre eigene Vorliebe an. Doch bestimmte Faktoren sollten Sie abwägen, bevor Sie sich für ein Coaching entscheiden.

Betrachten wir zuerst das Life Coaching durch einen externen Coach:

Vorteile Life Coaching

  • Ansprechpartner, der Feedback gibt
  • feste Termine erhöhen die Disziplin

Nachteile Life Coaching

  • höhere Kosten als beim Selbstcoaching
  • geringe zeitliche Flexibilität
  • Methodenkenntnis des Coaches ist meist begrenzt

Für das Selbstcoaching ergeben sich andere Vor- und Nachteile:

Vorteile Selbstcoaching

  • geringe Kosten
  • großes Methodentool
  • zeitliche Flexibilität
  • selbstgewähltes Tempo

Nachteile Selbstcoaching

  • kein persönlicher Ansprechpartner
  • Eigenmotivation muss in hohem Maße aufgebracht werdenWelches Modell Sie auch wählen, ein Coaching beinhaltet immer die folgenden Aspekte für Ihre Unterstützung und Begleitung.

Ihre Zieldefinition: Wo wollen Sie hin

Wenn Sie bereit sind, aus einem Wunsch oder einer reinen Vision ein Ziel zu machen, sind Sie bereits den ersten Schritt gegangen. Herzlichen Glückwunsch, der erste Schritt ist getan. Als nächster Schritt steht die konkrete Zielbeschreibung an.

Wie groß ist Ihr Ziel? Wollen Sie nur ein kleines Ziel in einem bestimmten Lebensbereich erreichen? Solch ein Ziel könnte die Teilnahme an einem sportlichen Wettkampf sein. Vielleicht haben Sie aber ein umfangreicheres Ziel vor Augen. Unter Umständen wollen Sie einen beruflichen Neustart wagen oder Ihre Ernährung umstellen.

Für das Ziel, dass ein Mensch sich wählt, gibt es keine Vorgaben. Ein Ziel ist immer persönlich und passt individuell zum bisherigen Lebensweg. Ein gutes Selbstcoaching wird diese Freiheit ebenso gewähren wie ein kompetenter externer Coach.

Wie Sie Ihre eigenen Ziele finden

Für das Ziel, dass ein Mensch für seine nächste Entwicklung wählt, gibt es keine Vorgaben. Ein Ziel ist immer persönlich und passt individuell zum bisherigen Lebensweg.

Ein gutes Selbstcoaching wird diese Freiheit ebenso gewähren wie ein kompetenter externer Coach. Für die Zielfindung haben sich zahlreiche Methoden bewährt.

Wheel of Life
Mit dieser Methode wird zuerst eine Bestandsaufnahme nach Lebensbereichen erstellt. Daraus ergeben sich mögliche Verbesserungspotentiale. Das Wheel of Life zeigt, wo genau das Coaching ansetzen sollte, um die wichtigsten Aspekte zuerst wieder ins Lot zu bringen.

Mindmap
Mindmaps sind vielen aus der Schule bekannt. Diese Technik, die Klarheit über die eigenen Gedanken schafft, ist ein sehr guter Einstieg in das Selbstcoaching. Wer zuerst den Ist-Zustand seiner Lebensbereiche notiert und anschließend seinen Wunschzustand in einer zweiten Farbe daneben schreibt, merkt schnell, an welcher Stellen Coachingbedarf besteht.

Idealzustand visualisieren
Eine Vision wirkt wie ein Navigationsgerät Sie gibt unserem Handeln quasi die Fahrtrichtung vor. Hier stimmt der Spruch: Die eigenen Gedanken formen die Wirklichkeit.

Wenn ein idealer Tag als Ziel eingegeben wird, werden viele Verhaltensweisen und Handlungen wie von selbst an dieser Vision orientieren.

Bucket List
Eine Bucket List ist nichts anderes als eine Wunschliste. Hier sollten alle Wünsche und Träume notiert sein. Jeder Mensch sollte eine Bucket List haben, jedoch nicht im Hinterkopf, sondern auf Papier.

Denn wenn sie aufgeschrieben steht, kann sie immer wieder nachgelesen werden. Und erfüllte Wünsche können gestrichen werden. Das zeigt, wie gut wir unsere Wünsche erfüllen können.

Den eigenen Nachruf schreiben
Etwas makaber aber sehr wirkungsvoll ist diese Methode. Was sollte am Grab gesprochen werden? Welcher Mensch möchten Sie gern gewesen sein? Oder schreiben Sie einen fiktiven Nachruf auf sich selbst, wie Sie ihn gerne in der Zeitung lesen möchten. Überlegen Sie auch, wo Ihr Nachruf stehen sollte.

Vorbilder sammeln
Orientieren Sie sich an den Menschen, die Sie für erfolgreich und sympathisch halten. Was genau macht deren Erfolg aus? Lesen Sie, wenn möglich, die Biografien Ihrer Vorbilder und eifern Sie ihnen nach.

Erkennen Sie die besonders wichtigen und kostbaren Fähigkeiten Ihrer Vorbilder und versuchen Sie, diese Fähigkeiten auch in sich zu entdecken. Diese Methode können Sie gut mit einem umfangreichen Selbstcoaching kombinieren.

Glücksmomente und/oder Frustmomente sammeln
Wann sind Sie richtig glücklich? Wollen Sie nicht häufiger in diesem Zustand sein? Dann sollte Ihr Ziel sein, genau diesen Lebenszustand so oft wie möglich zu schaffen. So haben Sie ein Ziel gefunden, das Sie glücklich machen wird.

Sie können aber auch von der anderen Seite an die Aufgabe herangehen und die Frustmomente sammeln. Wann geht es Ihnen besonders schlecht? Formulieren Sie ein Ziel, bei dem diese Momente möglichst selten vorkommen.

Haben-Nichthaben-Wollen-Nichtwollen-Matrix
Nicht jedes Ziel ist dadurch zu erreichen, dass ein Mensch etwas haben will. Auch Freiheit und das Loslassen sind wichtige Bestandteile des Lebens. Erstellen Sie eine Liste mit allem, was Sie haben wollen und auch allem, was Sie nicht haben wollen. So erkennen Sie schnell Ihr nächstes Ziel.

Werte-Liste
Werte sind innere Überzeugungen, die wir brauchen, um uns selbst achten zu können. Sie können mittels einer Werteliste Ihre Ziele finden. Denn der Wert Freiheit beispielsweise lässt sich über bestimmte Veränderungen im Leben erreichen.

Auch andere Werte wie Nächstenliebe oder politisches Engagement lassen sich über viele einzelne Schritte erreichen, die zum Ziel führen.

Die Ziele formulieren

Formulieren Sie Ihre Ziele immer so konkret und so ausführlich wie möglich. Sprechen Sie alle Sinne an. Schreiben Sie Ihre Ziele nicht nur auf, sondern bebildern Sie sie auch. Sie können Ihr Ziel malen, dichten oder auch alles zusammen.

Auch ein Modell lässt sich von manchen Zielen anfertigen, zum Beispiel von einer neuen Wohnung. Erstellen Sie Kollagen, Mindmaps und sorgen Sie dafür, dass Sie Ihr Ziel vor Augen haben. Das ist besonders wichtig beim Selbstcoaching. Für diesen Zweck können Sie in der Wohnung einen kleinen Platz einrichten, auf dem Ihr Ziel präsentiert wird.

Aber auch Affirmationen und Mantren sind gute Unterstützungen. Affirmationen sind häufig ein wichtiger Bestandteil von Programmen zum Selbstcoaching.

Realistisch bleiben oder Luftschlösser bauen

Ein Ziel sollte erreichbar sein. Dabei darf es ruhig schwierig sein und Ihnen einige Mühe abverlangen. Aber wenn ein Senior mit über 90 Jahren noch Balletttänzer erden will, handelt es sich um ein Luftschloss. Gerade, wenn Sie sich für ein Selbstcoaching entschieden haben, müssen Sie diesen Aspekt genau prüfen.

Planung: Welcher Weg führt zum Ziel

Machen Sie sich Gedanken, auf welchem Weg Sie das Ziel erreichen wollen. Oft gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Haus können Sie kaufen, bauen, erben usw. Ein Kind können Sie selbst zur Welt bringen, in Pflege nehmen oder adoptieren. Wie wollen Sie Ihr Ziel erreichen? Welches ist der beste Weg für Sie?

Operationalisierung: Den Weg in Etappen herunterbrechen

Schrecken Sie aber nicht gleich vor hohen Zielen zurück. Wenn Sie einen langen Weg in verschiedene Etappen unterteilen, kommen Sie auch zum Ziel. Im Selbstcoaching müssen Sie auch in Lage sein, behutsam mit sich umzugehen. Die folgenden Schritte können Sie für jedes Ziel wählen.

Fahrplan/Reiseroute: Was steht wann auch dem Plan

Erstellen Sie eine Reiseroute. Welche Schritte folgen aufeinander? Auch einen Zeitplan sollten Sie entwickeln. So wissen Sie immer genau, welche einzelnen Handlungen Sie erledigen müssen, um Ihrem Ziel näher zu kommen.

Kennen Sie Ihre Ressourcen

Ein wichtiger Schritt, den jeder externe Coach ebenso mit Ihnen geht wie ein Selbstcoaching, ist die Suche nach Ihren Ressourcen. Dazu gehören neben Ihren materiellen Möglichkeiten auch Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen. Schließlich dürfen Sie aber auch in Ihrem Umfeld nach Ressourcen suchen.

Familie und Freunde gehören ebenso dazu wie externe Berater. Wer würde gern etwas zu Ihrer Unterstützung listen? Wer ist in der Lage, Ihnen auf dem Weg zum Ziel zu helfen? Ermitteln Sie schriftlich, was Sie haben und was Ihnen fehlt. Versuchen Sie, herauszufinden, wie Sie die Lücken stopfen wollen.

Hindernisse einplanen

Manchmal erwarten uns Hindernisse auf unserem Weg. Welche Hindernisse könnten auftreten? Überlegen Sie wie im Selbstcoaching nach der WOOP-Methode, wie Sie damit umgehen. Planen Sie aber auch ein, Hindernisse auszuschalten, die aus Ihnen heraus entstehen.

Dazu zählen schlechte Angewohnheiten und fehlende Motivation oder mangelnde Selbstdisziplin. Legen Sie sich außerdem vorsorglich die passenden Antworten zurecht, wenn Sie aus Ihrem Umfeld mit dummen Sprüchen rechnen müssen. Je besser Sie vorbereitet sind, umso schneller geben sie neidischen Spötter Ruhe.

Es geht los

An dieser Stelle kommt Ihnen zugute, wenn Sie Ihre Vision besonders klar und deutlich formuliert haben. Affirmationen und Bilder sowie Kollagen können jetzt den mentalen Fokus zielführend ausrichten. Meditieren Sie täglich über Ihr Ziel und legen Sie fest, welche Aufgabe in der betreffenden Woche oder an betreffenden Tag Priorität hat.

Motivation und Disziplin

Manche Menschen sind aus sich selbst heraus, also intrinsisch, motiviert. Sie brauchen fast keine Selbstdisziplin aufzubringen, um sich anzustrengen. Andere wieder reagieren auf Anreize von außen, sie sind extrinsisch motiviert.

Jeder hat andere Motivationstricks. So könnten kleine Belohnungen helfen. Auch das Aufteilen der Aufgaben in wenige Minuten hilft vielen. Wer über eine starke intrinsische Motivation verfügt, wird mit einem Selbstcoaching beste Ergebnisse erzielen können.

Schreiben Sie Tagebuch über Ihre Motivation und finden Sie heraus, welche Umstände Ihre Motivation fördern und welche sie behindern.

Fortschritt festhalten

Halten Sie Ihre Fortschritte und Etappenziele schriftlich fest. Sie können alle Aufgaben im Plan abhaken oder eine eigene Fortschritts-Liste erstellen. Im Selbstcoaching sind Sie zuständig dafür, dass Sie Ihre Fortschritte bemerken. Seien Sie deshalb ehrlich zu sich selbst und stellen Sie Ihr Licht nicht unter den Scheffel.

Selbstkontrolle und Feedback

In regelmäßigen Abständen sollten Sie überprüfen, ob Sie noch im Plan sind. Wenn Sie merken, dass Sie den Plan korrigieren müssen, dann passen Sie ihn an.

Neujustierung der Ziele

Sie merken auf halber Strecke, dass Ihnen Ihr Ziel nichts mehr bedeutet? Oder Sie sind glücklich am gesetzten Ziel angekommen? Dann geht es nach einer kurzen Pause und einer Party zur Belohnung wieder am Anfang los. Setzen Sie sich ein neues Ziel.

End- aber auch Zwischenziele feiern

Feiern Sie alle Erfolge, die Sie mittels Selbstcoaching erreicht haben. Schließlich haben Sie nicht die Anerkennung des externen Beraters auf Ihrer Seite.

Schauen Sie noch einmal zurück auf den Beginn Ihrer Reise und erleben Sie die Veränderungen mit Stolz. Belohnen Sie sich für das erreichte Ziel. Das lässt Sie das nächste Ziel noch motivierter anstreben.

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Quelle für das Video: Fotolia 137113285 © HQUALITY